Grüne Chemie für "gesunde" Kleidung

06. Januar 2014
06. Februar 2014

Foto: Barbara Eckholdt/Pixelio.de

 

HAMBURG. Bei der Herstellung von Textilien werden noch immer zahlreiche Chemikalien verwendet, die gesundheits- und umweltschädlich sein können. Um in Zukunft den Einsatz dieser Chemikalien zu verringert, hat die Kooperationsstelle Hamburg, Institut für internationale Forschung, Entwicklung, Evaluation und Beratung (IFE) GmbH, das Projekt „SUBSPORT Textil“ gestartet.

 

SUBSPORT Textil ist eine Informationsplattform speziell für die Textil- und Bekleidungsindustrie, in der Alternativen zu Gefahrenstoffen abrufbar sind. Sie basiert auf dem bereits bestehenden Internetportal SUBSPORT (www.subsport.eu), das bereits seit Längerem über das Ersetzen von Schadstoffen durch alternative Substanzen oder Methoden in Bereichen wie der Kunststoffherstellung oder der Metall- und Elektroindustrie etc. informiert.

 

Vor allem bei textilen Veredlungsprozessen wie Bleichen, Beizen oder Imprägnieren werden eine Menge schädlicher Chemikalien verwendet, die während der Produktion in das Abwasser gelangen oder auch in den fertigen Produkten nachgewiesen werden können. Viele können zu Krebserkrankungen führen oder genverändert wirken. Besonders die Mitarbeiter in den Produktionsstätten sind gefährdet.

 

SUPSPORT Textil will alternative Lösungen finden und allen zugänglich machen. So werden Fallbeispiele aus Unternehmen der Textilindustrie gesammelt, alternative Technologien vorgestellt, die ohne den Einsatz gesundheits- und umweltgefährdenden Stoffen auskommen, sowie Hilfestellungen bei der Umstellung von Produktionstechniken auf umweltfreundlichen Verfahren angeboten. Weiterhin werden Listen mit unerwünschten Substanzen in Datenbanken aufgeführt.

 

Das kostenfreie Informationsportal gestaltet sich mehrsprachig, um eine möglichst breite Zielgruppe, vom Experten bis zum Anwender, erreichen zu können. Da der Trend zur „grünen Chemie“ weiter wächst und Konsumenten zunehmend sichere und umweltfreundliche Produkte bevorzugen, verschafft die Nutzung der Plattform und vor allem die zügige Umsetzung der dort vorgeschlagenen Alternativen den Unternehmen Wettbewerbsvorteile und Imagegewinn. Finanziell unterstützt wird die Erweiterung des Portals in den Bereich Textil- und Bekleidungstechnik von der Deutschen Bundestiftung Umwelt (DBU).

 

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