EU Kommission reguliert Chrome VI

22. April 2014

BRÜSSEL. Immer wieder kommt es in Ledererzeugnissen zu Verunreinigungen mit dem als allergen und krebserzeugende eingestuften Chrom VI (Chromat). Ab dem 1. Mai 2015 ist der erlaubte Chrom-VI-Gehalt bei Ledererzeugnisssen oder Erzeugnissen, die Lederteile enthalten, auf 3mg/kg (bezogen auf das Trockengewicht) beschränkt, sofern die Erzeugnisse mit der Haut in Berührung kommen können. Dies hat die Europäische Kommission Ende März im aktualisierten Anhang XVII zur REACH-Verordnung (EG) Nr 1907/2006 verankert. 

Demnach dürfen Unternehmen nur noch Ledererzeugnisse herstellen, importieren oder in Verkehr bringen, die unterhalb der gesetzlichen Grenzwertes liegen. Chrom VI ist kein originärer Bestandteil von Farbstoffen oder anderen Chemikalien, sondern ein unerwünschtes Nebenprodukt bei Lederfärbe- und Gerbungsprozessen. Das Vorkommen von Chrom (VI)-Verbindungen ist häufig auf eine unsachgemäße Behandlung des Leders während der Färbe- und Gerbungsprozesse zurückzuführen und kann vermieden werden.

Bereits in kleinen Konzentrationen kann Chrom VI zu Hautirritationen oder Ekzemen führen.

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